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mandala
(26.01.2007)
Bauern bereit für Bio
"Die Bauern sind grundsätzlich bereit für Bio, verhalten sich bislang aber noch abwartend. Jetzt kommt es auf klare Signale des Marktes und der Politik an, um das Angebot an Bio-Lebensmitteln aus heimischem Anbau mittelfristig mit der stark anziehenden Nachfrage in Einklang zu bringen". Dies erklärte Dr. Heinrich Graf von Bassewitz, Vorsitzender des Fachausschusses Ökologischer Landbau des Deutschen Bauernverbandes (DBV), anlässlich einer Podiumsdiskussion auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Nach einer vom DBV in Auftrag gegebenen repräsentativen Befragung von über 900 Landwirten haben nur 0,2 Prozent die Frage nach einer Umstellung ihres Betriebes auf ökologischen Landbau innerhalb der nächsten 2 bis 3 Jahre mit einem klaren "ja sicher" beantwortet. Dies sei nicht verwunderlich, da im vergangenen Jahr die meisten Bundesländer mit Blick auf das Ende der EU-Finanzierungsperiode einen Förderstopp für Neuumsteller erlassen hätten, kommentierte von Bassewitz. Betriebe in Umstellung auf ökologischen Landbau benötigten jedoch eine zusätzliche Förderung, um die zwei- bis dreijährige Umstellungszeit finanziell überbrücken zu können.
Immerhin 4,3 Prozent der befragten Landwirte würden laut Umfrage "vielleicht" eine Umstellung ihres Betriebes in den kommenden Jahren vornehmen. Diese Größenordnung entspricht exakt dem Anteil der Landwirte, die bereits heute in Deutschland nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus wirtschaften. "Offenbar haben sich viele Landwirte bereits mit dem ökologischen Landbau beschäftigt und sehen darin eine interessante Option für die Weiterentwicklung ihrer Betriebe", folgerte von Bassewitz aus den Umfrageergebnissen. Das Potential für Neuumstellungen sei also grundsätzlich vorhanden.
Quelle: Deutscher Bauernverband, Bild: www.AboutPixel.com

