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dark.news / steppenwolf (19.05.2008)

Kluft zwischen Armen und Reichen in Deutschland wird größer

Die Zahl der Geringverdiener gilt als problematisch

Berlin – Nach dem neuen Armutsbericht der Regierung, der heute in Berlin vorgestellt wird, wird die sogenannte Schere zwischen Arm und Reich in der Bundesrepublik immer größer. Demnach wären physische Lebensgrundlagen wie Wohnungen zwar zahlreicher vorhanden als zuletzt, doch werde jeder vierte Deutsche als arm eingestuft oder müsse durch staatliche Hilfen vor Armut geschützt werden, sagte Arbeitsminister Olaf Scholz.

Über 10 Prozent der Bundesbürger gelten als arm, genausoviele sind von sozialen Hilfsleistungen abhängig. Das Vermögen und die Löhne Reicher hingegen sind weiter angestiegen. Gerade die Zahl von Geringverdienern, die trotz Arbeit am Rande der Armut stehen, gilt als noch problematischer.

Als arm gilt, so definiert es die Europäische Union, „wer als Alleinlebender weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verdient, also 781 Euro netto“. Wer dagegen als Alleinlebender mehr als 3418 Euro pro Monat zur Verfügung hat, gilt als reich. Bei Familien mit zwei Kindern liegt der entsprechende Wert bei 7178 Euro netto monatlich.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel 'Kluft zwischen Armen und Reichen in Deutschland wird größer' aus dem freien Nachrichtenportal Wikinews und steht unter der Creative-Commons-Attribution-2.5-Lizenz. In Wikinews ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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