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steppenwolf
(09.01.2007)
Sunday Times: Israel plant Nuklearschlag gegen den Iran
Israel plant laut einem Bericht der Sunday Times, iranische Urananreicherungsanlagen unter Einsatz nuklearer Waffen zu zerstören. Die Sunday Times nannte als Quelle nur „several Israeli military sources“, zu Deutsch: „verschiedene israelische Militärquellen“, gab aber keine Namen an.
Israel soll demnach zwei Schwadronen der Israeli Air Force darauf ausbilden, tief abgeworfene nukleare Bunkerbomben gegen die Anlage in Natanz einzusetzen. Diese sollen in der Tiefe explodieren, damit die Gefahr radioaktiven Niederschlags möglichst gering gehalten wird. Konventionelle lasergesteuerte Bomben sollen den Weg aufsprengen. Eine der Quellen hat mitgeteilt, dass mit nur einem Schlag das iranische Atomprogramm vernichtet werden könne, sobald der Befehl erteilt würde. Für einen möglichen Angriff seien drei mögliche Flugrouten geplant worden. Forscher hätten jedoch errechnet, dass bei einem Angriff mehrere Tonnen radioaktiven Urans freigesetzt würden, die in den Anlagen seien.
Eine Anlage für Deuterium in Arak und eine Anlage zur Urananreicherung in Isfahan sollen ebenfalls mit konventionellen Waffen zerstört werden. Beide seien ebenfalls wichtig für das iranische Nuklearprogramm.
Die nuklear bestückten Bunkerbomben sollten nur eingesetzt werden, falls ein konventioneller Angriff keinen Erfolg hätte und die Vereinigten Staaten nicht eingreifen würden. Pentagonnahe Quellen gaben an, die Vereinigten Staaten würden es vermutlich nicht zulassen, dass es zu einem nuklearen Angriff komme.
Israelische Militärexperten vermuten, dass die weit verstreuten Nuklearanlagen des Iran für Probleme sorgen könnten. Eine der Quellen gab an, dass die Verteidigung der Urananreicherungsanlagen gegen konventionelle Waffen gut sei, da sie teilweise unter bis zu 70 Fuß – etwa 23 Meter – Zement und Fels begraben seien. Die Militärtaktiker sollen jedoch angegeben haben, dass schon die Enthüllung solcher Pläne dazu geeignet sei, Druck auf die Regierung in Teheran auszuüben.
Der Mossad soll zuvor angegeben haben, dass der Iran innerhalb von zwei Jahren genügend Uran für eine Nuklearwaffenproduktion besitzen könnte. Israelische Funktionäre warnten davor, in ständiger Angst vor einem „zweiten Holocaust“ leben zu müssen, falls die Anlagen nicht zerstört würden. Mahmud Ahmadinedschad, der davon sprach, Israel von der Landkarte wegzuwischen, dürfe niemals Kernwaffen besitzen.
Als Folgen eines Angriffs könnte der Iran unter anderem Shehab-3-Raketen auf Israel abfeuern, die Straße von Hormutz schließen, über die 20 Prozent des weltweiten Öls fließen, und Terroranschläge in Israel vorbereiten.
Im Falle eines Angriffes wäre dies der erste Nuklearschlag seit den Angriffen der Vereinigten Staaten 1945 auf Hiroshima und Nagasaki. Die israelischen Sprengköpfe hätten ein Fünfzehntel der Kraft, die die damaligen Bomben hatten.
Reaktionen
Das israelische Außenministerium dementierte den Bericht der Sunday Times. Israel setze auf eine diplomatische Lösung des Konflikts und wolle den Sicherheitsrat einsetzen, um das Atomprogramm aufzuhalten, sagte der Sprecher des Außenministeriums. Ein Regierungsbeamter hohen Ranges nannte den Bericht der Sunday Times „absurd“. Mark Regev, der Sprecher des Außenministeriums Israels, betonte, dass der Bericht nicht wahr sei. Ministerpäsident Ehud Olmert weigerte sich, ebenso wie Avigdor Lieberman, Minister für Strategische Planung, den Bericht der Sunday Times zu kommentieren.
Mohammed Ali Hosseini, ein Sprecher des iranischen Außenministeriums, warnte unterdessen, dass der Iran im Falle eines Angriffes auf sein Territorium mit Gegenangriffen antworten werde. Zudem sagte Mohammed Ali Hosseini, der Bericht mache deutlich, dass Israel die Hauptbedrohung für den Weltfrieden und den Frieden in der Region sei.
Israel soll demnach zwei Schwadronen der Israeli Air Force darauf ausbilden, tief abgeworfene nukleare Bunkerbomben gegen die Anlage in Natanz einzusetzen. Diese sollen in der Tiefe explodieren, damit die Gefahr radioaktiven Niederschlags möglichst gering gehalten wird. Konventionelle lasergesteuerte Bomben sollen den Weg aufsprengen. Eine der Quellen hat mitgeteilt, dass mit nur einem Schlag das iranische Atomprogramm vernichtet werden könne, sobald der Befehl erteilt würde. Für einen möglichen Angriff seien drei mögliche Flugrouten geplant worden. Forscher hätten jedoch errechnet, dass bei einem Angriff mehrere Tonnen radioaktiven Urans freigesetzt würden, die in den Anlagen seien.
Eine Anlage für Deuterium in Arak und eine Anlage zur Urananreicherung in Isfahan sollen ebenfalls mit konventionellen Waffen zerstört werden. Beide seien ebenfalls wichtig für das iranische Nuklearprogramm.
Die nuklear bestückten Bunkerbomben sollten nur eingesetzt werden, falls ein konventioneller Angriff keinen Erfolg hätte und die Vereinigten Staaten nicht eingreifen würden. Pentagonnahe Quellen gaben an, die Vereinigten Staaten würden es vermutlich nicht zulassen, dass es zu einem nuklearen Angriff komme.
Israelische Militärexperten vermuten, dass die weit verstreuten Nuklearanlagen des Iran für Probleme sorgen könnten. Eine der Quellen gab an, dass die Verteidigung der Urananreicherungsanlagen gegen konventionelle Waffen gut sei, da sie teilweise unter bis zu 70 Fuß – etwa 23 Meter – Zement und Fels begraben seien. Die Militärtaktiker sollen jedoch angegeben haben, dass schon die Enthüllung solcher Pläne dazu geeignet sei, Druck auf die Regierung in Teheran auszuüben.
Der Mossad soll zuvor angegeben haben, dass der Iran innerhalb von zwei Jahren genügend Uran für eine Nuklearwaffenproduktion besitzen könnte. Israelische Funktionäre warnten davor, in ständiger Angst vor einem „zweiten Holocaust“ leben zu müssen, falls die Anlagen nicht zerstört würden. Mahmud Ahmadinedschad, der davon sprach, Israel von der Landkarte wegzuwischen, dürfe niemals Kernwaffen besitzen.
Als Folgen eines Angriffs könnte der Iran unter anderem Shehab-3-Raketen auf Israel abfeuern, die Straße von Hormutz schließen, über die 20 Prozent des weltweiten Öls fließen, und Terroranschläge in Israel vorbereiten.
Im Falle eines Angriffes wäre dies der erste Nuklearschlag seit den Angriffen der Vereinigten Staaten 1945 auf Hiroshima und Nagasaki. Die israelischen Sprengköpfe hätten ein Fünfzehntel der Kraft, die die damaligen Bomben hatten.
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Das israelische Außenministerium dementierte den Bericht der Sunday Times. Israel setze auf eine diplomatische Lösung des Konflikts und wolle den Sicherheitsrat einsetzen, um das Atomprogramm aufzuhalten, sagte der Sprecher des Außenministeriums. Ein Regierungsbeamter hohen Ranges nannte den Bericht der Sunday Times „absurd“. Mark Regev, der Sprecher des Außenministeriums Israels, betonte, dass der Bericht nicht wahr sei. Ministerpäsident Ehud Olmert weigerte sich, ebenso wie Avigdor Lieberman, Minister für Strategische Planung, den Bericht der Sunday Times zu kommentieren.Mohammed Ali Hosseini, ein Sprecher des iranischen Außenministeriums, warnte unterdessen, dass der Iran im Falle eines Angriffes auf sein Territorium mit Gegenangriffen antworten werde. Zudem sagte Mohammed Ali Hosseini, der Bericht mache deutlich, dass Israel die Hauptbedrohung für den Weltfrieden und den Frieden in der Region sei.
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